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VERNISSAGE Pierrick Allemand from Paris

Freitag, 28. Oktober 2016 17:00 – 21:00

Galerie Art & Context 101
Allschwiler Strasse 101 Basel
FREITAG 17:00 – 21:00 VERNISSAGE
Pierrick Allemand from Paris, a Jazzy Show
Capturing intimately scenes of life and streets !
***LIVE***LIVE***LIVE***LIVE***LIVE***LIVE***

VERNISSAGE Pierrick Allemand

Party & VERNISSAGE Art & Context 101 MARTINJ 30. September 17:00 - 20:00 BASEL

Wie ein Märchen…

Es freut mich, Sie zu einer neuen Ausstellung und mehr in die Allschwilerstrasse 101 bei Art & Context 101 einzuladen. Es ist schön, dass es mit der Kunst weitergehen kann, jetzt vers†ärkt mit Sprachen und Kultur der Welt, so wie Märchen diese verkörpern.

Die Bilder von Martin J. Meier alias martinj sind beides, märchenhaft und real, der Künstler spielt mit dem Surrealen und dem abstrakt Realen—der Moral unserer Märchen. Eine Wolke, ein Wald, ein Akt—diese Fixpunkte lassen uns träumen und zeigen uns zugleich, wo wir uns verlieren, uns finden.

Feiern Sie mit uns die neuen Farben der Kunst und des Herbstes, der Liebe, der guten und unmoralischen Geschichten…

Ihr Bernard Reuter

Homepage Martin J. Meier


Farben aus China

Sammelausstellung
Basel 2016

Zeitgenössische Kunst aus China
Liu Yiyuan, Lee Feng, Ho Kan, Hsiao Chin, Lu Zhiyi

17. Juni 2016 – 17. Juli 2016

Flyer Farben aus China - 2 MB


Vernissage Merav Salomon und Programm März 2016

Liebe Freunde der Kunst & mehr,

Der März beginnt, der Frühling naht…

Die in Tel Aviv lebende und in Jerusalem an der Bezalel Academy unterrichtende Graphikerin und Kommunikationsdesignerin Merav Salomon wird diese Woche ihre in den USA und in Deutschland preisgekrönten Werke vorstellen. In ihren in Buchform vorliegenden Arbeiten befasst sie sich mit einer aktuellen und neuartigen narrativen Darstellung einer (zum Teil-Israelischen) Identität, für welche die Shoah nunmehr bereits drei Generationen zurückliegt, so auch für die Familie der Künstlerin selbst. Bei den Jüdischen Studien Basel wird ein Vortrag stattfinden, die Vernissage in der Galerie wird öffentlich sein, und im Blauen Haus in Breisach am Rhein wird ein Vortrag und Workshop mit Schülern und dem Freundeskreis ebenfalls zu dem Themen Diskurs und Erinnerung stattfinden, ein relevantes Thema auch vor dem Hintergrund der momentanen Migrations- und Flüchtlingssituation, die auch in unserer europäischen Region konkret und akut ist.

Hier zeigt sich der Versuch, mit Kunst und auch mit Humor dem Schmerz und dem Absurden zu begegnen und dadurch zu einer Poesie des Alltags und der Erinnerung zu finden, die uns erlaubt, Kommunikation und Diskurs lebendig zu gestalten.

Ihr Bernard Reuter

Daten:
1.III. – Workshop und Podiumsdiskussion Blaues Haus Breisach
2.III. – Vortrag am Institut Jüdische Studien der Universität Basel
3.III. – Eröffnung und Vernissage Ausstellung Galerie;
Konzert, Trio Basso – Filomena Felley, zeitgenössische Kammermusik
4.III. – Interview-Termin Galerie Art & Context 101 Basel

Flyer März 2016 - 272 kB

Flyer Merav Salomon - 424 kB

Homepage Merav Salomon


Eine neue Ausstellung zum Thema Holz und Skulpturen


Ausstellung "Gewalt und Wahrnehmung"

Gewalt und Wahrnehmung

Wie und wo nehmen wir Gewalt wahr? In der Regel benötigen wir einen Hinweis zu den Orten, etwa in den Medien, an denen Gewalt stattfindet. Es bedarf der expliziten Überschriften, um die Fälle zu bestimmen, oder diese zuzulassen, wenn wir Gewalt erkennen. Die Wahrnehmung der Gewalt ist immer auch eine politische Angelegenheit jenseits der menschlichen Seite von Leid und Mitgefühl, da Wahrnehmung selektiv wählt, wo wir kritisieren und eingreifen wollen, und wo nicht. Das Vorkommen von Gewalt ist zugleich wesentlich subtiler als es oft zunächst den Anschein hat, da eine kulturell bestimmte Ästhetik durchaus auch oft Gewalt beherbergen kann.

Stefania Pinsone führt unseren Blick in dieser Ausstellung auf die Spannungsfelder zwischen Natur und Ästhetik. Mit Ihren Werken, ausgeführt mit individueller Technik und akribischer Disziplin, verweist sie auf die allgegenwärtige Unstimmigkeit zwischen dem Auftreten von Gewalt und deren Benennung als solcher. Oft sind diese Paare, die Poole, zwischen denen diese Spannung entsteht, leicht zu identifizieren, Die Gewalt und die Bereitschaft, diese zu erkennen. Zuweilen, etwa bei einem scheinbar lautlosen Schrei der in Pinsones Arbeit jedoch sehr schmerzhaft die mediale Welt der Netzwerke urchdringt, wo die Grenzen der menschlichen Defizite, Unzulänglichkeiten und Schmerzen liegen. Der Schmerz der aktiven und passiven Gewalt, und der Schmerz der Wahrnehmung.

Ob radikale Verschönerung eines Gesichts durch kosmetische Chirurgie oder das brutale Verstecken des menschlichen Antlitzes hinter einem Schleier—beides scheint zunächst dem Menschen Gewalt anzutun, da das Gesicht, die Menschlichkeit selbst versteckt, verboten wird. Auf den zweiten Blick jedoch ergibt sich die Frage, ob in beiden Fällen eventuell nur eine zwar subjektive aber doch relevante und real-gelebte und daher legitime Ästhetik vorliegt, die es zu respektieren gilt. Jedoch fallen wir gleichwohl, als Betrachter der Werke Pinsones rasch wieder zurück in eine Gefangenschaft zwischen Akzeptanz und Kritik; wir sind gefangen in einer endlosen Wechselbewegung zwischen Krieg und Frieden, geduldeter Fremdbestimmung und angenommener kultureller Autonomie, freiheitlichem Individualismus und freiwilliger Unterwerfung kollektiver Prinzipien jeglicher Art in der Kultur, der Religion, der Liebe, kurz in allen Lebensbereichen. Diesen Widerspruch gilt es auszuhalten, nicht nur in den Gemälden Stefania Pinsones sondern auch in der Welt, welche die Künstlerin hier abbildet.

Das ästhetische Prinzip steht auch hier außer Frage: Die nationalen Alltagskulturen der Supermächte beinhalten jeweils normative Formen von Gewalt, wobei die Nationen dazwischen ihnen dabei in nichts nachstehen, die unterschiedlichen Landesgrößen scheinen hier lediglich das Ausmaß der in der Alltagswelt akzeptieren Gewalt zu definieren. Nationalität beinhaltet per Definition Gewalt. So stellt beispielsweise auch jede Form des Faschismus lediglich die zur Macht hin ästhetisch gebündelte Gewalt dar. Das Nebeneinander von physikalischen Urgewalten in der Natur andererseits, entfesselt durch den Menschen, und der Gewalt animalischer Massenbewegung in freiem Lauf hingegen deutet darauf hin, daß Gewalt wie wir sie verstehen jenseits ihrer Deutung in der Natur immer präsent ist, jedoch als solche nur durch den Menschen wahrgenommen und dadurch definiert wird.

Gewalt liegt nicht nur in dem gewalttätigen Akt sowie der Verdeckung von gewalt sondern auch immer noch hinter dem Sichtbaren. Das Gewesene an physischer oder auch verbaler Gewalt bleibt für immer gewesen, es hinter lässt ein Zeichen, da das Verdeckende—also das, womit wir versuchen zu verdrängen, die Bilder und Worte und auch Taten mit denen wir versuchen, das Gewesene zu überdecken, auch durch Wiedergutmachung—selber zum Zeichen für das Gewesene wird. So symbolisiert eine Friedenstaube an der Abwurfstelle einer nuklearen Bombe eben diese, und ein Schleier kann für die Angst des Mannes vor dem eigenen Aggressionspotential stehen, und die Darstellungsweise einer jungen Mutter als Heiligen erinnert daran und fällt vielmehr erst dadurch auf, daß diese Frau zuvor öffentlich zum Objekt degradiert und vorgeführt wurde.

Stefania Pinsones Werke kommentieren diese Absurditäten und die Verdoppelung der Gewalt in eben diesen alltäglichen ästhetischen Täuschungsversuchen. Das Subtile an den hier künstlerisch zitierten Gewalterscheinungen liegt daran, daß sich die Gewalt in den hier zitierten Beispielen endlos wiederholt, da die mnemonische Funktion ihres Subtextes stets bestehen bleibt. Pinsone überzeigt dabei klar durch eine beinahe liebevoll zu nennende Detailtreue sowie eine klare symbolische Sprache, die in der Wahl ihrer Sujets hervortritt—und auch dies ist ein weiteres Spannungsfeld in sich; die Konfrontation mit diesen Werken löst einen Leseprozess kultureller Zeichen aus, der, einmal begonnen, nicht enden kann.

Bernard Reuter ©, Basel 2015


Lesung Klaus Theweleit

Liebe Leserin, lieber Leser

Der Literaturwissenschaftler, Kulturtheoretiker und Autor Klaus Theweleit, berühmt geworden durch seine zwei Bücher „Männerphantasien“, liest am
Montag, 29. Juni 2015, 19:30 aus seinem neuen Buch vor:

Das Lachen der Täter: Breivig u.a., Residenz Verlag 2015.

Die Lesung und Diskussion finden in der
Galerie ART & CONTEXT Basel, Dr. Bernard Reuter, Allschwilerstrasse 101, 4055 Basel statt.
Die Bachletten Buchhandlung stellt den Büchertisch.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch
Mit freundlichen Grüssen
Matthyas Jenny

Bachletten Buchhandlung
Matthyas Jenny
Bachlettenstrasse 7
CH-4054 Basel
Tel. 061 281 8133
E-Mail: mjenny@vtxmail.ch

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag: 09:00-12:30 / 14:00-18:30
Samstag: 09:00-16:00
Montag geschlossen

Büchersuchen und Bücher/E-Books bestellen:

www.bachletten.ch


Ausstellung Andrea Pagnacco

Please join Art & Context 101 in celebrating more art as spring has arrived and a new season with amazing Art.

On May 7 I am proud to host Andrea Pagnacco in the gallery. This selection from his work on display is a unique example of timeless Italian elegance and humor, culminating in philosophical questions about our society and everyday life.

On May 21 we are very happy to welcome Marie-Laure Gerard-Becuwe in Basel. Her arrangements of delicate bronze figurines make a strong statement when displayed inside or outside, as you can experience in the gallery and it’s garden until June 12.On May 22 you can enjoin the art from Provence with a glass of wine with a special wine tasting hosted by Strub Weinimport.

During Art Basel there will be several events to which we will invite you in time, with another French artist, Jean-Pierre Sergent and Chicago based Street Artist Mario Gonzales.

Also watch out for the concert of Circular Time from New York City that Art & Context 101 is sponsoring at Basel’s San Pio X on June 12. An evening of funky and indeed world-class World Music, blended with Jazz and Pop elements, await you.

Hope to see you there!

All best, Yours
Bernard Reuter

Flyer Andrea Pagnacco - 1 MB


Marie-Laure Gerard-Becuwe

Vernissage on May 21 2015, starting at 5 pm

Flyer Marie-Laure Gerard-Becuwe - 1 MB

Enjoy this art with samples of fine wine !

Einladung Weinprobe - 2 MB


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